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  1. Language Dutch 1 read Bericht des EJPD im Auftrag des Bundesrates betreffend Prostitution und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung: Für die Regelung der Prostitution sind in der Schweiz primär die Kantone zuständig. Sie erlassen beispielsweis ...

    Bericht des EJPD im Auftrag des Bundesrates betreffend Prostitution und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung:Für die Regelung der Prostitution sind in der Schweiz primär die Kantone zuständig. Sie erlassen beispielsweise die Vorschriften zur Bekämpfung der Gewalt oder zur Verbesserung der Hygiene und verantworten die Verbesserung der rechtlichen Stellung von Prostituierten. Die Grenze der kantonalen Regelungskompetenz liegt beim Rahmen, der durch das Bundesrecht gesetzt wird. Dementsprechend müssen die kantonalen Vorschriften im Einklang mit der Bundesverfassung verhältnismässig sein und dürfen die Prostitution nicht in ungeeigneter Form oder über das Erforderliche hinaus erschweren. Derzeit regelt der Bundesgesetzgeber gestützt auf seine Zuständigkeit für die Strafgesetzgebung in Bezug auf die Prostitution lediglich die Busse als Sanktion gegen den Verstoss einer kantonalen oder kommunalen Bestimmung schweizweit.Die vorliegend zusammengetragenen Informationen lassen den Schluss zu, dass der Schutz der sich prostituierenden Personen vor physischer und psychischer Gewalt für den Staat im Zentrum stehen muss. Einfache Lösungen gibt es eben so wenig wie zwingende Schlüsse. Der Blick ins Ausland ist zwar nützlich für einzelne Ideen, aber jedes Land benötigt einen am jeweiligen Menschenbild und Gesellschaftsideal angepassten Lösungsansatz im Umgang mit Prostitution und ihren negativen Begleiterscheinungen. Gestützt auf dieses Fazit zeigt der Bundesrat am Ende des Berichts mögliche Ziele und Massnahmen für die beiden Phänomene Prostitution und Menschenhandel zwecks sexueller Ausbeutung in der Schweiz auf.Das Aufdecken von Menschenhandelsfällen setzt langfristige Strukturermittlungen von spezialisierten Polizeieinheiten voraus. Solche Strukturermittlungen, welche (Zuhälter-)Netzwerke aufdecken können, fehlen heute weitgehend. Der Ermittlungsaufwand sowie die notorisch angespannte Ressourcensituation in den kantonalen Polizeikorps erschweren die Aufklärung die-ser Delikte. Menschenhandel zwecks sexueller Ausbeutung wird heute in der Schweiz in der Regel nur in denjenigen und seltenen Situationen aufgedeckt, wo ein Opfer aus eigenem Antrieb Hilfe sucht.Das EJPD untersucht im Vergleich mit verschiedenen Landern, unter welchen USA, Schweden und den Niederlanden, welche Regelung der Prostitution die Anzahl Opfer von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung reduzieren könnte. Dieser Ansatz basiert auf der Annahme, dass strengere Rege-lungen in Zusammenhang mit der Prostitution zu einer Abnahme des Menschenhandels zwecks sexueller Ausbeutung führen. Als Ziel gilt es, die rechtliche und gesellschaftliche Stellung von Prostituierten zu verbessern. Dieser Lösungsansatz geht davon aus, dass Prostituierte heute ihre Rechte zu wenig wahrnehmen können und deshalb in Bezug auf Gewalt, Ausbeutung, Gesundheitsschutz und allgemein ihre Rechte verwundbar sind. 

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  2. Language Dutch 4 reads Bundeskriminalamt BKA Das Bundeslagebild „Menschenhandel" enthält in gestraffter Form die aktuellen Erkenntnisse zu Lage und Entwicklung im Bereich des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung sowie des Menschenhandel ...

    Das Bundeslagebild „Menschenhandel" enthält in gestraffter Form die aktuellen Erkenntnisse zu Lage und Entwicklung im Bereich des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung sowie des Menschenhandels zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft.Die Zahl der in Deutschland festgestellten Fälle von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung ist in den letzten Jahren gesunken und hat im Jahr 2014 den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2006 erreicht. Auffallend war ein deutlicher Anstieg bei rumänischen Opfern. Die Mehrzahl der ausländischen Opfer stammt aus EU-Mitgliedstaaten und besitzt somit eine legale Aufenthaltsmöglichkeit in Deutschland.Der Personalbeweis in Form von belastenden Aussagen der Opfer ist weiterhin von zentraler Bedeutung und damit auch die Opferbetreuung und Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden mit den Nichtregierungsorganisationen. Gleichzeitig besteht ein noch immer hohes Wohlstandsgefälle zwischen den EU-Mitgliedstaaten Osteuropas und Deutschland, welches den Menschenhandel begünstigt.Polizeiliche Kontrollmaßnahmen sind nach wie vor von großer Bedeutung für die Identifizierung von Opfern und die Aufhellung des Dunkelfeldes beim Menschenhandel. Die Polizei kann diesem Phänomen jedoch nicht allein begegnen. Entscheidend ist ein vernetzter Ansatz von Sicherheitsbehörden, Justiz, kommunalen Behörden und Fachberatungsstellen im Sinne einer ganzheitlichen Bekämpfung des Menschenhandels. Mit einer zu erwartenden Regulierung der Prostitution im Rahmen eines Gesetzes dürften sich die Rahmenbedingungen im Prostitutionsmilieu mittel- bis langfristig verändern. Mit Einführung von Erlaubnispflichten und Kontrollmöglichkeiten könnten sich insbesondere auch die Ausbeutungsmöglichkeiten von Prostituierten nachhaltig verringern.

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    • Bundeskriminalamt sexuelle Ausbeutung
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  3. Language Dutch 107 reads Koordinationsstelle gegen Menschenhandel und Menschenschmuggel Overzicht over de belangrijkste wettelijke grondslagen tegen mensenhandel en mensensmokkel in Zwitserland: internationale overeenkomsten en landelijke wetgeving. Start ...

    Overzicht over de belangrijkste wettelijke grondslagen tegen mensenhandel en mensensmokkel in Zwitserland: internationale overeenkomsten en landelijke wetgeving.

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